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Kunst, Kultur & Weltgeschehen in der kleinsten Galerie im Kiez

April 2017: Fotos vom Alten Schlachthof (2001/2002) von Yvonne Böhm und Jana Seppelt
Die Ausstellung wanderte ab 2003 bereits vom Mieterladen über die Anwaltskanzlei Kenzler und Kollegen bis zum Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.
Erbaut zu Beginn des vorigen Jahrhunderts diente der ehemalige Zentralviehschlachthof bis zur Teilung Berlins als alleiniger Ort der Fleischproduktion für die Stadt. Der abgeschlossene Bereich war der Öffentlichkeit unzugänglich, selbst Fußgängerwege führten in Form von Brücken über das Gelände. So wurde Anfang der 30er Jahre der "Lange Jammer" als längste Fußgängerbrücke Europas gebaut (Verbindung zwischen Eldenaer und Storkower Straße, abgerissen nach der Wende). Mit dem Mauerbau ging der Betrieb nahtlos weiter, im Ostteil der Stadt durfte an keinem anderen Ort geschlachtet werden. Nach der Wiedervereinigung wurde der Schlachtbetrieb auf dem Gelände eingestellt, eine temporäre Zwischennutzung einzelner Gebäude setzte ein. Erstmalig wurden Teile des Geländes der Öffentlichkeit zugänglich. Eine weitreichende Beplanung durch die Stadtbezirke Friedrichshain und Prenzlauer Berg folgte. Wie es auf einem Teil des Geländes noch vor einigen Jahren aussah, zeigen die Fotos von Yvonne Böhm und Jana Seppelt.
Die Ausstellung zeigt, wie es vor 15 Jahren (vor Eigentumsbildung und Ansiedlung von Großunternehmen) auf dem Gelände aussah.
Auch 2016/7 ist das Gelände im Gespräch. Schon länger bemüht sich eine Bügerinitiative darum, daß hier nicht noch ein Shopping- und Kongresscenter entsteht.
Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns entschieden die Ausstellung von 2002 nochmals zu zeigen, allerdings dieses Mal nur in Auszügen, da nicht alle Wände des Soziokulturellen Zentrums zur Verfügung stehen ohne den Bezug zur aktuellen Situation. Der kann aber interaktiv schnell hergestellt werden: "Nicht noch ein Center..."

13.03.17 / 16:30 Uhr Ausstellungseröffnung einer Mischung der Ausstellungen "Überzeichnet - den Nazis entschieden entgegen gemalt" und "Hass vernichtet" von und mit Irmela Mensah-Schramm
eine Veranstaltung vom Register Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017
Regionale Infos hier | Berlinweite Infos hier

März: Vorfallskarte Register Friedrichshain-Kreuzberg
Ab März stellen wir wieder eine Wand für die Vorfallskarte des Register Friedrichshain-Kreuzberg zur Verfügung, die im Laufe des Jahres bestückt wird.

25.04.2016 New Sacred Art: Ajani
Ajani A. Davis ist Teil der Künstlergruppe "New Sacred Art". Die ausgestellten Ölmalereien auf Leinwand sind Werke des Künstlers, aus der YORUBA-EXHIBITION (African Shrine 2007).
Die Ausstellung ist bisher unbefristet geplant. Mit dem Kauf der Werke können Sie den Künstler unterstützen.

November 2013 "Multiple - Dauerinstallation zu rechten Übergriffen und Ferienwohnungen" (Arbeitstitel)
Beide Themen haben nichts miteinander zu tun, sind aber ungeliebter Bestandteil des Kiezes. Daher werden die Themen auch getrennt "bearbeitet".
Auf einer Bezirkskarte erfolgt die visuelle Darstellung von Orten rechter Angriffe auf Menschen und rassistischer oder ähnlich motivierter Vorfälle.
Auf einer weiteren Karte werden die in Ferienwohnungen umgewandelten Mietwohnungen dargestellt.
Die Installation wurde gefördert vom Lokalen Aktionsplan des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg. Die fortlaufende Umsetzung ist bis Frühjahr 2015 gefördert über den GLS-Treuhand e. V. und wir vom Register Friedrichshain-Kreuzberg durchgeführt.
Die Aufarbeitung, Betreuung und Aktualisierung für die Ferienwohnungen erfolgt über die Bezirksgruppe Friedrichshain der Berliner Mietergemeinschaft.
Die Karten werden unter Mithilfe aus der Bevölkerung aktualisiert und erweitert. Also ran mit Euren/ Ihren Infos, denn ohne Euch / Sie geht es nicht!!!
Fast parallel startet die Aktionsausstellung "Umbrella Peace Art", weil wir das Engagement der Künstlerin Ute Donner mit Ihrer Aktion "Menschenrettungschirme für Menschen, statt für Banken" von ganzem Herzen unterstützen.

14.-15.09.13 / 15:00 - 1:00 Uhr
Martina Kupka "Gefühlswelten oder Wovon träumst Du?"

Ausstellung / Malerei und digitale Grafik im Rahmen der
Langen Nacht der Bilder Friedrichshain-Kreuzberg des Kulturring e. V.
Eröffnung: 18:00 Uhr durch UBI KLiZ e. V.
Laudatio: Toralf Peter
Musik: eine bunte Mischung aus Irish Folk und Clesma mit Cello, Akkordeon, Harfe, Gitarre und Querflöte
Lesung: Schauspieler Alfons Kujat (Theater Vanilla Gorgon) liest Texte von Friedhelm Kändler
Fenster-Info: Multimedia-Präsentation
Martina Kupka zeigt eine Auswahl ihrer sehenswerten Arbeiten. Ihre Lieblingsfarbtöne sind frische Blautöne. Sie mag unserer Lebenswelt entsprechend kontrastreiche Darstellungen. Ihre farbenfrohen Bilder entsprechen Stimmungen und sind motivierend für sie. Um dem grauen und eintönigen Alltag entgegen zu wirken, bringt sie mit Farbe Leben ins Gemüt und verwandelt traurige Momente in Freude und Glücksgefühle. In ihren Bildern stecken ihre Emotionen. Einer Stimmung, Begebenheit, Meinung oder Empörung entsprechend entwickeln sich aus ihrem Bauch heraus Ideen, die sie zeitgleich skizziert und dann farblich umsetzt. Sie fängt ihre Gedanken in ihren Bildern ein und versucht so, ihre Empfindungen und ihr Innenleben auszudrücken. Auch die Dynamik ihrer Persönlichkeit (Workaholic, Stehaufmännchen, Offenheit, Temperament, Ruhelosigkeit, starke Empathie, Perfektionismus) findet sich in ihren Bildern wieder z.B. in Form der geschwungenen Bögen und Linien. Mal mal, was da spricht!
ACHTUNG:
Ausstellung exklusiv nur zur Langen Nacht der Bilder im angegebenen Zeitraum!
Ergänzung:
Die Ausstellung wird aufgrund vieler Nachfragen entgegen der Planung um ca. 2 Wochen verlängert!

26.04.13 "Silvio Meier - Fotografien, Bilder" Ausstellung von Ute Donner
Silvio Meier wurde nur 27 Jahre alt. Er wurde am 21.11.1992 im U-Bahn Bereich Samariterstraße von Nazis ermordet. Im Gedenken an Silvio findet am 26.04.13 um 18 Uhr feierlich die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße statt. Im Anschluß läd der Mieterladen zum Verweilen und / oder Diskutieren im Rahmen der Ausstellung zum Gedenken ein.

01.02.2013 - 24.04.13 "Rundumschlag für ein besseres Leben"
T-Shirts, Mouspads & Kalender gegen Rechts & Gentrifizierung

08.09.2011 - 31.01.2013 "Von Brandenburg über Berlin nach Brandenburg"
Wir stellen anspruchvolle Arbeiten (Acryl auf Leinwand) von Menschen aus der Prignitz aus, die sich aufgrund einer Krisensituation in Therapie befanden. Wir geben diese Arbeiten gegen Spende ab.
Die Spenden erhalten Initiativen, wie z. B. "CO2 Endlager stoppen" in Oder-Spree und Märkisch Oderland für ihre Arbeit.
Die ab 2015 von Vattenfall hier geplante unterirdische CO2 Lagerung schädigt die Umwelt und die Menschen in Berlin und Brandenburg nachhaltig. Dies gilt es gemeinsam zu verhindern.
Verhinderung der Endlagerung von Millionen Tonnen CO2 Industrieabfall in den salzwasserführenden, porösen Gesteinsschichten unter Städten, Gemeinden und Naturschutzgebieten!
Wir hoffen, daß Ihnen die wirklich schönen Bilder gefallen und einige Spenden für unser aller Wohl zusammen kommen.

Ab 14.04.11 ist die von Sprayer Roger gestaltete Seite des Infocontainers der IGR ((2,50 x 3 m, Fahrbahnseite), der im Herbst 2009 vor dem Thor-Steinar-Laden stand, wird als Ausstellungswand installiert .
Im November 2012 wird die Wand dauerhaft bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus installiert.

12.04.2011 / 18 Uhr Maria Curter stellt Ihr neues Buch "Das erfinderische Berlin" vor
Anders als üblich, laden wir herzlich zur Finnisage der laufenden Ausstellung ein, denn der Ausklang wird begleitet von einer Buchvorstellung von Maria Curter „Das erfinderische Berlin“.
Was haben Erfinder aus Berlin nicht alles beim Patentamt angemeldet! Der Alltag wäre ohne Büstenhalter, Eierschneider, Rollerblades, Thermosflasche, Klick-Hundeleine, Röntgenröhre, Dieselmotor oder Fernseher ärmer und warum setzten sich Hutkamera, Fahrradheizung oder Feuerklosett nicht durch?
70 unterhaltsame, faktenreiche und gleichzeitig große Leistungen und Kurioses stellt Maria Curter in ihrem neuesten Buch mit einem unterhaltsamen Streifzug durch die Berliner Erfindergeschichte vor. Das Buch ist gerade erschienen und wir freuen uns, dass wir eine der ersten Stationen sein dürfen.
Die öffentliche Buchvorstellung findet am 22.03.11 in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin statt. Bereits Anfang Februar lagen dem Verlag 600 Voranmeldungen vor!
Einige werden Maria Curter noch in Erinnerung haben, denn sie hat bei uns bereits Industriedenkmale vorgestellt und ein Buch z. B. zur Berliner Abfallwirtschaft veröffentlicht.
Wir verbinden mit diesem einzigartigen Abend die Arbeiten von zwei völlig unterschiedlichen, starken Frauen, die auf sehr unterschiedliche Art durch ihre Aktivitäten Geschichte in Deutschland schrieben und schreiben. Seien Sie dabei, wenn ein zwar kleines aber feines Stück Geschichte geschrieben wird!

17.01.2011 Heike Drewelow "Im Paaradies" - Zeichnungen Website Heike Drewelow
Heike Drewelow wurde in der kalten Jahreszeit des Jahrs 1973 in der Uckermark in die Welt gesetzt und vermutlich direkt mit Bildern und Büchern ernährt. Etwas später kamen dann Stifte hinzu und es entwickelten sich seltsame Wesen aus deren Mienen. Sie wuchs in Berlin auf. Nach einem Zwischenstopp in Sachsen, den sie nutzte, um Ihr Abitur und eine Gärtnerlehre zu absolvieren, studierte sie in Berlin Kunst und Germanistik. Auch nach dem zweiten Staatsexamen ist sie der Stadt treu geblieben und arbeitet bis heute freiberuflich als Zeichnerin. Ihre Tierbilder, meist in Acryl und auf dunklem Hintergrund, sind vielen bereits ein Begriff, auch weil ihre Wesen selten mit Sitte und Moral einverstanden sind.
Wir freuen uns außergewöhnliche und inspirative Arbeiten der bekannten Künstlerin einer breiten Öffentlichkeit im kreativen und bunten Friedrichshain präsentieren zu können.

Veranstaltungen im Rahmen der Silvio-Meier-Gedenkwoche vom 12.-21.11.2010
anläßlich des 18. Todestages an den von Nazis im U-Bf Samariterstraße
am 21.11.1992 ermordeten Antifaschisten Silvio Meier:

16.11.2010 Info- und Aktionstag: "Sehen - Verstehen - Denken - Handeln"
11 Uhr Pressekonferenz "Servicewüste für Rassisten" (nur mit Einladung)
12 Uhr Live-Interview bei Radio F´hain auf UKW 88,4 und über Livestream aus dem Studio Ansage.
18 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung "Hass vernichtet" mit Irmela Mensah Schramm
musikalisch begleitet von "Kings Of Spreedelta" - Frühjazz
20 Uhr Infos zu Thor Steinar

Seit über 20 Jahren entfernt, die Pädagogin und Rentnerin aus Berlin mit Spachtel und Bürste Nazischmierereien und Hassparolen von Wänden, Stromkästen oder aus Fußgängertunneln. Das kleinste Anzeichen ist zuviel. „Hier hört meine Toleranz auf, da bin ich hartnäckig, ja stur, mit Nichtstun kann nichts erreicht werden.“
Manchmal helfen ihr vorübergehende Passanten, Jugendliche, Schülergruppen. Häufig wird sie belächelt, beschimpft oder wegen „Sachbeschädigung“ angezeigt. Sie dokumentiert ihre Arbeit in anschaulicher und nachhaltiger Weise. Einen Teil der Arbeiten in Collagenform stellen wir vor. Nebenbei - es ist der 15. Geburtstag der Ausstellung!
Mit großer Unterstützung durch Lidos Berlin haben wir die seit Jahren sträflichst vernachlässigte Website dem bisherigen Betreiber entzogen und die Site gemeinsam, nach Irmelas Vorschlägen, neu aufgebaut. Natürlich wird sie fortlaufend ergänzt, aber erst einmal geht sie im Beisein von Irmela live ans Netz. www.hass-vernichtet.de
Ab 20 Uhr wollen wir gemeinsam über Strategien gegen den Friedrichshainer Thor-Steinar Laden "Tromsö" diskutieren. Der Tromsö verkauft seit Februar 2009 in der Petersburgerstraße die rechte Klamottenmarke Thor-Steinar und zieht entsprechende Klientel in den Kiez. Während der Umsatz mit rechtem Lifestyle stimmt hat der Widerstand gegen den Laden mittlerweile seinen Tiefpunkt erreicht. Nach einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs ist es aber leichter geworden Thor-Steinar Läden fristlos zu kündigen - doch wollen wir uns auf HausbesitzerInnen und Berliner Amtsgerichte verlassen? Die Ini gegen Rechts Friedrichshain plant jetzt schon Aktionen gegen den Laden zum zweijährigen Bestehen im Februar. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus gibt Auskunft zur Modemarke Thor Steiner im Rahmen einer Multimediapräsentation.
 

20 Jahre ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement in Friedrichshain!
ausgewählte Veranstaltungen rund um das Jubiläumsjahr:

05.02.10 /20 Uhr René Marik goes Kreutziga - Wer ist der Mensch dahinter"
Der Maulwurf - blind, cholerisch, leicht debil und mit einem hinreißenden Sprachfehler gesegnet ist er immer verzweifelt auf der Suche nach der Liebe. Längst sind auch Eisbär Kalle und Falkenhorst Froschn keine Unbekannten mehr. Der Mann hinter Maulwurf & Co. ist diplomierter Puppenspieler, Schauspieler und Musiker.
1999 - 2004: Jenaer Theaterhauses, Chaos-WG mit Liedermacher und Kabarettist Rainald Grebe
danach: drei Jahre am Neuen Theater Halle und Engagements am Deutschen Theater in Berlin
2007: der Hype mit den Puppen. Seitdem tourt Marik erfolgreich durchs Land
Ein Gesprächsabend mit tiefem Blick hinter die Kulissen! www.renemarik.de

29.01.2010 / 18 Uhr Neujahrsempfang "20 Jahre Mieterladen"
15 - 18 Uhr begrüßen wir Gäste, Wegbegleiter & Unterstützer, musikalisch begleitet von SchülerInnen des Friedrich-Händel-Gymnasiums. Dieser Teil ist nicht öffentlich!
Um 18 Uhr begrüßen wir dann alle, die begrüßt werden wollen, zu einem netten Gesprächen und Konservenmusik von DJane Sabine - es darf getanzt und mitgesungen werden...

20.01.2010 UBI Filmklub: KULTFILME
17:00 Uhr (für Kinder ab 6 Jahre) "Harry Potter und die Kammer des Schreckens"
20:30 Uhr (für große Kinder) Monty Python´s "Der Sinn des Lebens"

27.11.09 ab 21 Uhr 20 Jahre Mieterladen - Party im Supamolly Jessnerstraße 41 mit den legendären Cellolitas (www.cellolitas.de) & DJ Dr. Kimble (Ska, Punk`n`Roll, Soul)
DJ Dr. Kimble - bekannt aus: White Trash, Wilde 13, Weltfest, Wild At Heart, RADIO RASA (Schweiz), Kaffee Burger, Musikfestwochen Winterthur...
Veranstaltungsort: www.supamolly.de

05.11.09 / 17:30 Uhr "Gemeinsame Erlebnisse durch Patenschaften" Kinder von nebenan e. V. stellt ein neues Projekt vor
In einer Patenschaft schenken Ehrenamtliche den Patenkindern Zeit. Dabei geht es nicht um Hausaufgabenhilfe oder Babysitterdienste, sondern um gemeinsame Erlebnisse und besondere, gemeinsam gestaltete Freizeit. Eine Patenschaft ist eine große Chance für das Patenkind und für die Paten: Sie kann individuelle Verwirklichung im gesellschaftlichen Rahmen und generationenübergreifendes Verständnis ermöglichen. Das Projekt eröffnet Kindern bessere Entwicklungschancen, entlastet Eltern und erhöht die Lebensqualität im Sozialraum.
Wir laden Interessierte und auch alle anderen herzlich ein, sich über dieses außergewöhnliche Patenprojekt im Mieterladen zu informieren.

17.10.2009 / 19 Uhr - Rock gegen Rechts
Jugend (Widerstands)Museum Galiläakirche, Rigaer Straße 9-10
mit Morris Mungoy, Berlinska Dróha und Freddy´s Dinner

17.09.2009 / 20:30 Uhr: "Stell Dir vor...." - "Mit wem würdest Du gern..."
Vom Mietenprotest bis zum Häuser besetzen, das urbane Prekariat nutzt die Krise und übernimmt den Laden - eine spielerische Diskussion ohne Abgrenzungsrituale mit Karin Baumert
(Stadtsoziologin, 1995 Baustadträtin von Mitte, Netzwerk AbrissBerlin (Widerstand gegen Privatisierung), Referentin auf der Globalen G8-Tour (Das globalisierungskritische Filmfestival 10.- 16.05.2007 - Berlin), ...)

20.08.09 / 20:30 Uhr: "Ich zeige Dir meine Welt"
Wir präsentieren einen ganz besonderen Filmabend in Zusammenarbeit mit Die Bösen Mädchen e. V.
Der Film entstand aus der Zusammenarbeit der Projektgruppe HÄNDI-KÄP beim Die Bösen Mädchen e.V. mit den Filmemachern Konstantin Brückner, Steffen Strauß und Markus Bronst.
In Interview-und Reportageform werden die Lebenswelten von drei jungen Frauen mit Behinderungen vorgestellt und es wird eines klar: Dies ist vor allem unsere gemeinsame Lebenswelt! Die Händi-Käps, die nicht vor der Kamera standen, führten zusammen mit dem Filmemachern die Interviews und filmten auch selbst.

04.07.2009 15-20 Uhr Tag der Offenen Tür "20 Jahre Mieterladen - 20 Jahre ehrenamltiches Bürgerengagement in Friedrichshain"
Im Rahmen der "Fiesta Kreutziga" unter dem Motto "Independence Stay" dem 19. Straßenfest in der Kreutzigerstraße zum bereits 20 jährigen Bestehen der alternativen Straßenkultur, findet unser "Tag der Offenen Tür" statt. Wir eröffnen eine eigene Ausstellung, die ständig erweitert und bis Herbst in voller Blüte stehen wird. Es gibt auch einen kleinen Flohmarkt zum Erhalt des Ladens.

24.06.2009 / 17:30 Uhr Kinderkino mit Sabine: "Spirit, der wilde Mustang" Zeichentrickfilm

18.06.2009 / 20:30 Uhr Vortrag und Diskussion mit Andrej Holm: Eine Bilanz der Berliner Stadterneuerung seit der Wende mit aktuellen Bezügen zur Wohnungspolitik
Andrej Holm (* 08.10.1970, Leipzig) ist Sozialwissenschaftler, Lehrbeauftragter (HU Berlin) und wissenschaftlicher Mitarbeiter (Institut für Humangeographie, Goethe-Universität Frankfurt/M). Er forscht zu Themen der Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik im internationalen Vergleich.

04.06.2009 / 20:00 Uhr Wer trägt die schwarze Fahne dort... Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute Buchvorstellung mit Maik Baumgärtner
Ende Mai erschien bei der "Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt" aus Braunschweig die rund 200 Seiten starke Broschüre von Maik Baumgärtner und Jesko Wrede.
Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten sich eine Reihe völkischer und nationalistischer Jugendorganisationen. Während viele kleine Gruppierungen die Zeit nicht überdauert haben, bestehen andere bis heute fort. Nicht alle sind dabei so offen neonazistisch, wie die im März 2009 verbotene Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ). Die noch heute aktiven Gruppierungen sind in das völkische Milieu einzuordnen. Politisch orientieren sich diese häufig an den nationalrevolutionären Denkern der Weimarer Republik. In Anlehnung an die deutsche Jugendbewegung, die sich u.a. durch die Wandervogel- und Teile der Pfadfinderbewegung ausdrückte, geben sich gerade diese Organisationen betont "jugendbewegt". Durch ihre Aktivitäten entstehen gewollte Schnittmengen zum nicht politisch motivierten Teil der bündischen Jugend. Traditionen und Erziehungsziele sind in den rechten Bünden dabei stets die gleichen geblieben: Blut-und-Boden-Ideologie, sowie Idealisierung eines "Volkstums", ergänzt von den Ideen der Neuen Rechten, wie dem Konzept des Ethnopluralismus. Maik Baumgärtner und Jesko Wrede stellen die Geschichte rechter Jugendbünde dar und durchleuchten die heute aktive Szene völkischer und neurechter Gruppen in Deutschland. Dabei benennen sie die Gruppen, ihre Akteure und Ideologien, sowie die Erziehung der Kinder im Lebensbundprinzip. Erstmalig seit vielen Jahren liegt somit eine umfangreiche Untersuchung dieser Szene vor.

Wir verzichten auf eine eigene Veranstaltung und rufen herzlich zum Besuch folgender auf: 05.05.09 / 20 Uhr Kino Babylon "Ich schreibe, um zu leben..." Prominente lesen Mumia Abu-Jamal
mit Ursula Karusseit, Gisela Steineckert, Rolf Becker und Victor Grossman
musikalisches Rahmenprogramm: Suzanna und Jens Peter Kruse, MFA Kera, Kai Degenhardt und Götz Steeger
Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin / Eintritt: 10 Euro
Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal

16.04.09 / 20:30 Uhr Das erfolgreiche Berliner Modellprojekt "MAE-Kiezpool / Aktiv im Kiez" Laufzeit 01.02.06 - 31.07.07 ohne Förderung weitergeführt: ein Rückblick - ein Ausblick
Multimediapräsentation und Diskussion

Da wir aus Kapazitätsgründen keine eigene zusätzliche Veranstaltung im März planen, fordern wir alle herzlich gerne auf, es uns gleich zu tun, und das Frühlingsfest am 21. März 2009 im Wriezener Freiraumlabor zu besuchen WFL an der Warschauer Brücke, Eingänge Helsingforser Straße

Am 18.02.09 laden wir ein zu Filmen und Diskussionen gegen Privatisierung
17:30 Uhr: Wasser unterm Hammer - Die Privatisierung eines Lebensmittels

Der Aufklärungsfilm ist nahezu flächendeckend in Deutschland verbreitet. Überall, wo Gemeinden Gefahr laufen, ihre Stadt- / Wasserwerke zu privatisieren, wird er gezeigt. Er ist er in acht Sprachen rund um den Globus im Einsatz!
20:30 Uhr: Bahn unterm Hammer - Unternehmen Zukunft oder Crash-Fahrt auf den Prellbock"
"Der Film ist eine leidenschaftliches Plädoyer, das anhand von vielen Einzelbeispielen und mit vielen kleinen Interviews, die Risiken der Privatisierung darstellt." Hamburger Abendblatt Nominiert für "Das E"als einer der 4 besten Filme im Internationalen Wettbewerb des Filmfestes Eberswalde 2007.

06.02.09 "YA BASTA...ES REICHT!" Fotoausstellung von M. Behringer & B. Krause und Film über die zapatistische Bewegung von Zwischenzeit e.V.
Am 1.1.1994 kam es in Chiapas/ Mexiko zum bewaffneten Aufstand der "Zapatistischen Armee zur nationalen Befreiung" (EZLN). Sie forderte u.a. den Rücktritt der Regierung, eine tiefgreifende Demokratisierung des Landes, Autonomie für die indigenen Gemeinden und soziale Gerechtigkeit für die Menschen in Mexiko. Der bewaffnete Kampf dauerte nur wenige Tage. Seitdem kämpfen die Zapatistas mit Worten und Taten, indem sie autonome Strukturen in den verschiedensten Bereichen (z.B. Gesundheit und Bildung) aufbauen. Doch ihre Errungenschaften sind durch zunehmende Militarisierung, verstärkte Repression und ökonom. Großprojekte gefährdet.
Die Veranstaltung erinnert an den 15. Jahrestag des Aufstands der EZLN und gibt einen Einblick in das Leben und den Kampf der Zapatistas.

15.01.2009 / 20:30 Uhr Mediaspree zu verschenken! Der mediaspree e.V. ist tot - wer will noch Mediaspree"
Vortrag und Diskussion zum Stand der Dinge mit dem Initiativkreis Mediaspree Versenken!

05.12.08 „Acteal-Weihnachten in der Hölle“ Ausstellung und Vortrag von Britt Krause
Die Ausstellung ist Teil einer Veranstaltungsreihe an verschiedenen Standorten.
Britt Krause war sechs Monate in Mexiko unterwegs u.a. als Menschenrechtsbeobachterin in Chiapas mit CAREA e.V. und hat viele Bilder und Informationen mitgebracht.
Am 22.12.1997 verübten paramilitärische Banden ein Massaker gegen die indigenen BewohnerInnen des Dorfes Acteal in Chiapas in Mexiko. 45 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, wurden brutalst ermordet. Acteal ist ein Wendepunkt im chiapanekischen Konflikt, mit dem eine neue Phase des seit dem Aufstand der Zapatistas im Jahre 1994 andauernden Krieg niederer Intensität beginnt.
Jedes Jahr findet am 22. Dezember eine große Gedenkfeier in Acteal statt, die 2007 auch mit einem Treffen gegen die Straflosigkeit verbunden war.
Ausgestellt werden Bilder von der Gedenkfeier und dem Treffen 2007. Zur Ausstellungseröffnung wird über das Massaker als einem Beispiel von extremen Menschenrechtsverletzungen in Mexiko informiert.
Ein Buch mit dem Titel „Acteal: Chiapas - Weihnachten in der Hölle“, beinhaltet erschütternden Berichte und Bilder der Opfer des Massakers. Die Augenzeugenberichte finden Eingang in die Veranstaltung.
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

03.10.08 "Die gewerbliche Entwicklung im Gebiet Boxhagener Platz im Spannungsfeld von sozialer Dynamik, Milieuschutz und wettbewerbsorientierter Stadtpolitik"
(mit Gebietsentwicklungskarte und weiterem Ansichtsmaterial)
Geographisches Institut, Humboldt-Universität Berlin von Juni 2006. Unter die Lupe genommen wird der Zeitraum 1989/1990 bis 2006.
Vostellung der Diplomarbeit von Andrea Emmerich am 06.10.08 17-19 Uhr mit Diskussionsrunde.

01.08.08 Lutz Bergbauer: Malerei und Skulpturen
Lutz Bergbauer wurde am 15.6.1966 in Lübeck geboren. Nach dem Realschulabschluss absolvierte er von 1983 bis 1987 seine Lehre als Maschinenschlosser bei Varta. Durch einen vierjährigen Asien-Aufenthalt inspiriert, entwickelte er in den folgenden Jahren sein Talent als vielseitiger Künstler. Er beendete 1998 erfolgreich ein Studium zum Maschinentechniker und erwarb zusätzliche Qualifikationen wie diverse Schweiß-Scheine.
Künstlerisch machte Lutz Bergbauer in den 90er Jahren als Designer von Kerzenleuchtern und Lampen aus Metall auf sich aufmerksam und erlernte darüber hinaus auf autodidaktischer Basis verschiedenste Techniken und Stile der bildenden Kunst. Seit Januar 2005 ist er selbstständiger Künstler mit seinem Hauptquartier in der Galerie "Kunst gegen Bares", in der die meisten seiner Kunstwerke ausgestellt und zu erwerben sind. Zu diesen gehören neben Skulpturen und Objekten aus Metall auch Gemälde, Zeichnungen, Objekte aus Stein und Kombinationen aus den verschiedensten Materialien. Stark und expressiv im Ausdruck, harmonisch in der Farbgebung zeigt sich Lutz Bergbauer mit jedem Bild von einer anderen Seite. Mit der Vielseitigkeit von Farben und Formen gehören seine gegenstandslosen Bilder zu den beeindruckendsten in der Reihe der expressionistisch-abstrakten bzw. tachistischen Kunst.

06.06.08 „Praktisch & Schön“ ete´s metallbaukiste
Die Firma ete‘s metallbaukiste wurde am 01.01.2005 gegründet und nutzt die Räumlichkeiten der ehemaligen Schlosserei Voigt in der Kreutzigerstraße 7 in Friedrichshain.
Die Schlosserei wurde 1947 vom Schlossermeister Herbert Voigt gegründet und führte hauptsächlich Bauschlosserarbeiten durch. Mitte der 70er Jahre übernahm der Sohn, Maschinenbaumeister Klaus Voigt, die Firma. Mit der Wende 1989 kam durch explodierenden Mieten die Verkleinerung der Räumlichkeiten auf das Gewerbe im Hinterhof.
1999 lernte ich, Ete Elsner, den Schlossermeister kennen und arbeitete gelegentlich bei ihm. Man kann sagen, ich ging eine Lehre ein, die sehr persönliche, freundschaftliche Züge trug. Am 07.07.2004 verstarb Klaus Voigt völlig unerwartet für alle bei einem tragischen Unfall. Zum Ende des Jahres wurde ich gefragt, ob ich die Räumlichkeiten übernehmen möchte, und so stürzte ich mich in die Selbständigkeit.
Hauptsächlich beschäftige ich mich mit Reparaturarbeiten aller Art. Man kann sagen, ich mag es, aus „Scheiße Bonbons“ zu machen, so wie es mich schon in jungen Jahren mein Vater lehrte. Ich mache fast alles was man mit Metall machen kann: schweißen, bohren, Gewinde schneiden, Anfertigen von Balkonbrüstungen nach Wunsch und Lust, Fenstergitter, Blumenkastenhalter, Fahrradständer, Auffahrrampen, Kunst & Kitsch, Sachen die sonst keiner macht und vieles mehr.
Der Kunde hat ein Problem, ich versuche es zu lösen. Nebenbei kommen dann natürlich auch Geburtstagsgeschenke wie Kerzenleuchter aus Schrott und anderen interessanten Sachen zu Stande, werden verschenkt und die Freude der Beschenkten war noch nie unter 100%.

04.04.08 „Musik an der Wand“ mit Ghosttown Records
Die Geschichte beginnt am 17.07.75 in Wismar. Da wurde Marco geboren. Er erlernte die Berufe Friseur, Einzelhandelskaufmann und umweltschutztechnischer Assistent und arbeitete in einer Zoohandlung. Nebenbei entwickelte Marco die Liebe zur Musik. Weil er in Wismar nicht die Musik bekam, die er mochte, machte er sich vor 10 Jahren als jüngster Unternehmer (lt. Versicherung) mit einem Plattenladen selbstständig. Zu seinen sonstigen Vorlieben gehörte Backfischbrötchen an der nur zwei Minuten entfernten Mole essen.
Im Dezember 2003 zog er zu seiner Freundin nach Berlin-Friedrichshain und mit seinem Plattenladen in die Gabriel-Max-Straße 10. Kontakte in den Kiez wurden schnell aufgebaut. Der Laden ist ein Treffpunkt für Musikfans der Independentmusik, DJs und Nachbarn. Ihr findet Punk, Reggae, HipHop, Electro und anderes queer Beet von Klein- und Kleinstlabeln (no Mainstream) zu Hauf. Das Sortiment wurde mit second hand Ware erweitert, wo dann durchaus auch Mainstream enthalten ist. Auch als DJ ist er ab und an unterwegs - wer will - er ist buchbar!
Öffnungszeiten Mo-Sa 14-19 Uhr.

01.02.08 "Bewegende Shirts und mehr" Siebdruckwerkstatt Punk Royal
Seit vielen Jahren gibt es die Siebdruckwerkstatt in der Kreutzigerstr. 14/15. Mit Druck auf die Straße ist Programm, denn oft sind die Arbeiten durchaus politisch und immer wieder unterstützen die Macher und Nachbarn Projekte, so z. B. das Berliner Bündnis Mumia Abu-Jamal oder auch den Mieterladen.
Möglich ist fast alles, von T-Shirts über Aufkleber, Aufnäher, Band Merchendise, Visitenkarten, Stickarbeiten bis zu Grafik & Design u.v.m.
Mehr Infos unter www.berlin-association.de oder Anfragen unter punk-royal@web.de oder über 0176-20164182. Inhaber H. Otte.

07.12.07 "Landschaften" Kunstausstellung des Georg-Friedrich Händel Gymnasium
Wir möchten dem bekannten Image unseres musikorientierten Gymnasiums in der Öffentlichkeit, das geprägt ist von zahlreichen Auftritten unserer Ensembles, Orchester, Chöre und Folkloregruppen in renommierten Konzertsälen des In- und Auslandes, eine neue Facette hinzufügen.
Im Rahmen dieser Ausstellung steht das Subjet "Landschaft" im Mittelpunkt. Vorgestellt werden die besten Ergebnisse des Kunstunterrichts des vergangenen Jahres. Sie zeigen die Vielseitigkeit der künstlerischen Ausdrucksformen, die Sensibilität und Kreativität unserer Schüler. Die jeweiligen Klassen waren von der Planung bis zur Realisierung dieser Ausstellung aktiv beteiligt. Dadurch konnten die jungen Künstler sowohl in der Gruppe als auch einzeln mittels verschiedener Verfahren und Techniken ihre individuellen Gestaltungsvorhaben realisieren.
Einen großen Teil der ausgestellten Exponate präsentiert der Schul-Kalender 2008, der für 10,00 € vor Ort zu erwerben ist.
Begleitet wird die Ausstellungseröffnung durch kleine musikalische Beiträge.

05.10.07 "Vollendung des 15. Jahrgangs der Stadtteilzeitung Bänsch-Echo" UBI KLiZ eV
Im Oktober 1992 wurde das BE aus der Taufe gehoben. Wer über den Werdegang / die Entwicklung, Unwegbarkeiten und Schönes etwas erfahren will, ist herzlich eingeladen, an diesem Abend mit dabei zu sein. An den Wänden werden alte Ausgaben der Stadtteilzeitung hängen, die einen weitern Einblick gewähren. Außerdem erfahrt Ihr, wie die Zeitung entsteht und was alles dafür nötig ist.

07.09.07 "Blüten + mehr..." Ölmalerei von Christiane Habermann
Geboren 1965 in Woltersdorf bei Erkner hielt sich Christiane Habermann von 1980 bis 1986 in Dresden auf. Sie absolvierte Fachabitur und Ingenieur für Holztechnik. Seit 1986 lebt sie in Lichtenberg. Künstlerisch tätig ist sie seit 1999 - Lehrkonsultationen bei Jörg Seidel-Grunow.
AUSSTELLUNGEN
Mai 2005 "Kunst: offen" - Alte Pfarrkirche Luckow
Juli/August 2004 "Kunst-a-Bunt" - Prenzlauer Berg
April/Mai 2004 Rehaklinik Hellbachtal, Mölln
2003/2004 Volkshochschule Berlin-Friedrichshain
Juli/August 2003 Refugium - GalerieFriseur, Charlottenburg
Mai 2003 "Kunst: offen", Hohenbüssow - Mecklenburgische Schweiz
September 2002 Apotheke am Rodeliusplatz, Lichtenberg
Juli/August 2002 Lederbühne, Gendarmenmarkt
September 2001 KiezLaden Potpourri, Karlshorst
September 2000 Bilderrahmenwerkstatt Lösch, Weiberwirtschaft Brunnenstraße

06.07.07 "Puzzle-Bilder" Ausstellung von Nachbarn
Gezeigt werden Puzzles von Anwohnern, die diese auf eine bestimmte Art und Weise mit Ihrem Leben verbinden, einfach nur schön zu puzzlen fanden oder Erinnerungen damit verküpfen.
Einige werden im Anschluß an die Ausstellung kostenfrei an Kinder- und Seniorenfreizeiteinrichtungen abgegeben.

04.05.07 "Bilder von Malern aus aller Welt aus mehreren Jahrhunderten"
Die Bilder gehörten ursprünglich zum Bestand des Stadtbezirksbibliothek Köpenick und stammen aus verschiedenen Kinderbibliotheken. Sie sollten eigentlich entsorgt werden. Auf wundersame Weise sind sie im NBZ Hessenwinkel gelandet, wurden übertapeziert und mit neuen Motiven versehen. Einen Teil davon haben wir wieder hergestellt und stellen ihn nun aus. Die Bilder geben Auskunft über die Maler und wann sie lebten, den Titel des Bildes und wie es hergestellt wurde, bzw. wo das entsprechende Original zu sehen ist.
Wegen der Vorbereitung des Weltfestes am 2. Juni 2007 findet am 1. Juni keine Vernissage statt, deshalb wird die derzeitige Ausstellung verlängert.

30. März 2007: "Mensch, Macht, Erinnerung" Ausstellung und Film (70 min.) von Sabine Weber
Dokumentarfilm Kreuzberger Geschichten 1920-1945
Berlin Kreuzberg, Anfang der 70er. Was vor 1945 liegt, ist wie eine weiße Wand. Junge Leute beanspruchen mit neuen Ideen den öffentlichen Raum. Sie machen Interviews mit alten Leuten, mit der Mutter von 6 Kindern, der Schließerin in einer Justizvollzugsanstalt, mit Widerstandskämpferinnen und -kämpfern und ehemaligen KZ-Häftlingen. Was ist aus der Zeit vor 1945 zu erzählen wichtig? Die über 100 Tonbänder und Portrait-Fotos verschwinden jedoch für 35 Jahre im Keller. Nun wiederentdeckt gelten sie als einmalige, unbekannte Dokumente über die Alltagsgeschichte der 20er, 30er und 40er Jahre in Berlin. Sabine Weber bringt die Bänder im Film an die Öffentlichkeit und damit auch die Alten wieder ins Leben zurück, die nun, mit 35 Jahren Verzögerung Zeugnis ablegen können, kommentarlos, spannend und zutiefst beeindruckend.
Erstmalig steht nicht eine Ausstellung im Vordergrund, die kulturell umrahmt wird, sondern es steht ein Film im Vordergrund, der von der Ausstellung (9 Plakate mit Bild und Text) umrahmt wird. Es lohnt sich also um so mehr, zur Eröffnung dabei zu sein.
Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem Kreuzberg-Museum entstanden, finanziert vom bezirklichen Kulturamt. Kurzzeitig wurden die Plakate zum Film abwechselnd bereits in 2006 bei uns gezeigt und informierten über die bevorstehende Filmpremiere.

02. März 2007: "Berliner Tatorte - Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt"
von ReachOut - Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Die Ausstellung zeigt auf schwarz/weiß Fotos und knapp gehaltenen Texten Berliner Tatorte, an denen Übergriffe rechter, antisemitischer Gewalt stattgefunden haben. Weder beschönigt sie, noch putscht sie auf. Klar und sachlich wird informiert und trotzdem, oder gerade deshalb, erkennt der Betrachter/ Leser das menschliche Leid, daß sich hinter jedem einzelnen Bild/ Übergriff verbirgt und man kann/ muß sich fragen: Warum läßt die Berliner Politik und lassen Menschen so etwas zu?!

02. Februar 2007: "Bunte Welt"
eine Ausstellung von Viktor Vitalij Mogiljow, Acryl auf Leinwand

Viktor Vitalij Mogiljow hatte bereits Ausstellungen im Rathaus Landshut /Niederbayern (1998), Ristorante Marzella in Niederaichbach (1999) oder im Hotel Kempinski im Flughafen München.
Gemeinsam mit ihm feiern wir den traditionellen Russischen Winter mit Rotwein statt Wodka, Pelmeni und intenationaler Küche, Musik und weiteren Überraschungen.
Wir laden alle ein, in diesem Sinne mit uns gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen.

01. Dezember 2006: "Ich besaß einen Garten in Schöneiche bei Berlin"
eine Ausstellung von Jani Pietsch mit einer Lesung aus gleichnamigen Buch

Der Titel hat seinen Ursprung in der Vermögenserklärung des ermordeten Dr. Samuel Breslauer. Die Familie des Redakteurs beim renommierten Berliner Lokalanzeiger ist eine jene Berliner Familien, die seit der Jahrhundertwende die Sommer in ihrem Garten in Schöneiche verbrachten.
Jani Pietsch ist Politikwissenschaftlerin und Historikerin und lebt in Schöneiche. Bereits 2001 organisierte sie die Ausstellung zum Thema, die u. a. im Brandenburgischen Landtag, der Staatskanzlei Potsdam und in der Kleinen Synagoge in Erfurt zu sehen war.
Die Ausstellung gibt Zeugnisse über das verwaltete Verschwinden jüdischer Nachbarn in Schöneiche, umfaßt Archivdokumente, historische Fotos und Lebenserinnerungen Überlebender.
Die Ausstellung beleuchtet das bürokratische Handlungsgeflecht: Finanzamt, Versicherungen, Bürgermeister, Landrat, Kreisverwaltung, Regierungspräsident, Polizei, Gestapo, NSDAP, Post, Gerichtsvollzieher, Transportunternehmer, Gebrauchtwarenhändlerin, Käufer und Nachmieter - alle haben zusammengewirkt.
Wie sind unsere jüdische Nachbarn wirklich verschwunden, ohne daß jemand etwas gemerkt hätte? Wer organisierte und verwaltete ihr Verschwinden? Wer bezog ihre Wohnungen und Häuser? Wo blieben ihre Möbel?
Vor Kurzem erschien unter gleichnamigem Titel ein Buch von Jani Pietsch im Campus Verlag. Aus zum Teil heimlich zugesteckten Hinweisen älterer Bewohner rekonstruiert Jani Pietsch die Schicksale der jüdischen Schöneicher und das Verhalten ihrer Nachbarn.
Sie erzählt vor allem von den Menschen und vermittelt dabei das Psychogramm eines ganz normalten Ortes ebeso wie das Räderwerk einer seelenlosen Bürokratie.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Campus Verlag GmbH für ein Rezensionsexemplar in Vorbereitung auf die Ausstellung.

03. November 2006: Silvio Meier - Fotografien, Bilder, Briefe; eine Ausstellung von Ute Donner
musikalisch begleitet von Gunnar Bittersmann (voc, git)
Zu sehen ist eine Dokumentation über Silvio Meier mit Fotos, Bildern und Briefen und über das mehrfache Verschwinden der Gedenktafel im U-Bahn-Bereich. Die ersten Ausstellung entstand bereits 1999.
Zum vierzehnten Mal jährte sich am 21. November 2006 der Todestag von Silvio Meier. Silvio lebte als Hausbesetzer in Friedrichshain und wurde 1992 von Neonazis ermordet. Im U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain trafen er und zwei Freunde auf eine Gruppe von rechtsextremen Jugendlichen. Einer von ihnen trug einen "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein"-Aufnäher. Als Silvio und seine Freunde ihn zur Rede stellten und aufforderten, den Aufnäher abzunehmen, zogen die Nazis Messer und stachen auf die Antifas ein. Der 27-jährige Antifaschist wurde durch mehrere Stiche getötet, zwei seiner Begleiter schwer verletzt. Silvio wurde ermordet, weil er sich gegen Nazis und ihre menschenverachtende Ideologie zur Wehr setzte. Seitdem findet in Friedrichshain jedes Jahr eine antifaschistische Demonstration zur Erinnerung an ihn statt. 2005 nahmen ca. 1500 Menschen an der Demonstration teil.

06. Oktober 2006: Hass vernichtet - eine Fotoausstellung von Irmela Mensah Schramm
Seit 20 Jahren entfernt, die Pädagogin / Rentnerin aus Berlin, Irmela Mensah Schramm mit Spachtel und Bürste Nazischmierereien und Hassparolen von Wänden, Stromkästen oder aus Fußgängertunneln. Das kleinste Anzeichen ist zuviel. „Hier hört meine Toleranz auf, da bin ich hartnäckig, ja stur, mit Nichtstun kann nichts erreicht werden.“
Manchmal helfen ihr vorübergehende Passanten, Jugendliche, Schülergruppen. Häufig wird sie belächelt, beschimpft oder wegen „Sachbeschädigung“ angezeigt. Im Juli 2005 erhielt sie für ihr zivilcouragiertes Handeln den Erich- Kästner- Preis des Dresdner Presseclub e.V.
Vor und nach der Beseitigung der Schmierereien werden sie mit der Kamera dokumentiert. So entstanden weit über 9000 Dokumente des Hasses und der „Veränderung“. Mehrere Schauen der Bilder sind in Deutschland unterwegs, eine Teilausstellung ist nun bei uns zu sehen.
01.11.06 / 15 Uhr Finissage: Hass vernichtet mit Irmela Mensah Schramm

01. September 2006: "Vom Vorurteil zum Urteil - Begegnungen gegen das Vorurteil"
eine Ausstellung von MiM e. V.

Marzahner Mädchen befragten Frauen aus anderen Kulturen - Ein Projekt des MiM-Mädchen in Marzahn e.V. innerhalb des Landesprogrammes "respectABel"-Aktion Berlin für Toleranz - gegen Diskriminierung, August - Dezember 2oo4.
Ausgangspunkt des Projektes war die Erfahrung, dass die Erziehung zur Toleranz weniger durch allgemeine Appelle und Vorträge zu leisten, sondern mit einem Ereignis, dem eigenen Erleben, mit Auseinandersetzung oder dem Eingehen einer neuen Beziehung verbunden ist. Das Projekt war daher lebensnah und zielte auf das Kennen lernen von Menschen, ihren Lebensgeschichten und Meinungen.
Zehn Mädchen aus Marzahn befragten zehn, meist schon mehrere Jahre in Berlin lebende Frauen, die aus anderen Kulturkreisen kommen - Vietnamesinnen, Türkinnen, Aussiedlerinnen. Bei der Befragung hatten die Mädchen einen Besucherkoffer mit verschiedenen Utensilien darin bei sich. Zum Beispiel einen Interviewleitfaden fürs Gespräch, Fotos von sich und den Freunden, kleine Geschenke, einen Fotoapparat für die Portraits der Frauen und Mädchen, Lebensmittel zum Zubereiten landestypischer Speisen und ein gängiges Vorurteil gegen Ausländer, Fremde, anders Aussehende, das man so kennt. Das Resultat der gemeinsamen Mahlzeiten, Interviews und Gespräche waren lange, eindrucksvolle, ehrliche und spannende Lebensgeschichten - und Sichten - zusammengefasst in einer Dokumentation und der Ausstellung, die vom 01.09. bis 04.10.06 bei uns zu sehen ist.
Lesung: Janett Köber

04. August 2006: Ausstellung zum weltweiten Protest gegen den Mauerbau in Palästina
Die Ausstellung besteht aus 12 Tafeln und stellt anschaulich mit zahlreichen Bildern und Auszügen der grundlegenden Texte die Gründe der weltweiten Proteste gegen den im Jahr 2002 begonnenen Bau der Mauer in Palästina dar.
Sie enthält die Verurteilung des Mauerbaus durch den Internationalen Gerichthof in Den Haag vom Juli 2004, den Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaften gegen die israelische Politik mit Boykott, Divestment und Sanktionen zu reagieren vom Juli 2005 und zeigt die verschiedenen Aktivitäten und Proteste gegen den Mauerbau in Deutschland, Palästina und weltweit.
Begleitend zur Ausstellung gibt es Infomaterial und Quellennachweise, sowie Buch- und Filmempfehlungen. Mehr Infos: www.juedische-stimme.de/stopthewall-berlin/index.html

07. Juli 2006: "Zyklen" von Erenita Blanqué, Acryl auf Leinwand
Bereits 2001 gab es eine Ausstellung (die erste der Künstlerin) bei uns, unter dem Titel: "Das Leben ist bunt - auch grau ist eine Farbe" - Zeichnungen und Bilder und live: unplugged afrikanische Trommelei mit Gitarre, Baß und Gesang. Es spiegelten sich in der Ausstellung 10 Jahre Leben und Arbeiten der Künstlerin in der Kreutzigerstraße wieder. Die neue Ausstellung spiegelt den Lebensabschnitt der Künstlerin wieder, nachdem sie Berlin verlassen hat. Wir freuen uns auf die "kurze Rückkehr" an den alten Wohnort und vor allem auf viele neue bildliche Eindrücke.

02. Juni 2006: Miete am Boxi von Kaiser Wilhelm bis Kanzlerin Merkel
Der Friedrichshainer Geschichtsverein Hans Kohlhase e.V. zeigt auf 20 Ausstellungstafeln die Mietentwicklung im Gebiet Boxhagner Platz, von 1922 bis 2006. Dies hört sich nach Zahlen und Fakten an. Ja, die gibt es auch. Aber diese sind mit Fotos, Verträgen, Zeitzeugendokumenten und weiteren hintergrundbeleuchtenden Dokumenten wie Zeitungsartikel, Anfragen ans Abgeordnetenhaus etc. so interessant unterlegt, daß Sie sich - einmal an der Ausstellung "festgebissen", nur schlecht wieder trennen können. Auch Nicht-Boxi-Bewohner dürften an der Ausstellung großen Gefallen finden.
Zur Eröffnung begrüßen wir den Historiker Wanja Abramowski, der viel Interessantes zu berichten weiß.

05. Mai 2006: Theaterplakate
Zu sehen sind Originalplakate von großen Aufführungen verschiedener Berliner Theater. Wir danken den Theatern für die freundliche Unterstützung.

07. April 2006: Ausstellung und Infos zum Geburtstag von Mumia Abu-Jamal
mit dem Aktionsbündnis Mumia Abu-Jamal Berlin und Gästen. Die Ausstellung zeigt den Menschen Mumia Abu-Jamal und es gibt Infos zur aktuellen Situation. Die überwiegende Zeit seines Lebens (über 23 Jahre) verbringt er unschuldig in einer Todeszelle in den USA und trotzdem wird er nicht müde, sich weltweit in das aktuelle Zeitgeschehen einzumischen.
Mumia wird am 24.04.2006 52 Jahre alt.

03. März 2006: Luftbilder aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
12 Kalenderbilder sind zu sehen und abgerundet wird die Ausstellung mit der Möglichkeit über verschiedene Anbieter im Internet sein Haus, seine Wohnung oder sein Wohnumfeld als Luftbild, ganz nah und in 3D anzuschauen und als Datei mitzunehmen. Ein Spaß für die ganze Familie oder eine nette Überraschung für liebe Freunde.

03. Februar 2006: "Black Singles" mit Musik von der Wand
Raritäten und Main Stream aus vergangenen Tagen aus alten Musikboxen liebevoll zusammengesucht zum Hören, Tanzen und Mehr. Das ein oder andere Stück ist auch an Sammler abzugeben.

02. Dezember 2005: Rosa Luxemburg
eine Ausstellung der Rosa Luxemburg Stiftung
; zu Gast Cornelia Domaschke
Die Ausstellung beschreibt auf 36 Tafeln das Leben und Werken von Rosa Luxemburg und ist als Unterrichtsunterstützung für Schulen konzipiert.
Wir freuen uns, diese Ausstellung zeigen zu können. Wir haben den Termin über den Jahreswechsel gewählt, weil jedes Jahr im Januar die LL-Demo auf der Frankfurter Allee praktisch fast direkt bei uns vorbei führt. Die Gedenkdemo an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist deutschlandweit die größte regelmäßig stattfindende friedliche Demonstration. Bereits um 18 Uhr fand ein Weihnachtslampionumzug um den Boxhagener Platz statt und im Anschluß an die Ausstellungseröffnung gibt es ab 20 Uhr eine heiter besinnliche Lesung von selbstgeschriebenen Weihnachtskurzgedichten mit im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier mit Geschenkebasar.

11. November 2005: Unbekannt
Fundstücke vom Hängeboden - Zeichnungen, Bilder und Linoldrucke

Wir hoffen auf diesem Wege den "Verursacher" ausfindig machen und die gefundenen Materialen zurückgeben zu können.

7. Oktober 2005: Fotoausstellung "Der verbotene, vergessene Ort"
Die Ausstellung von Heike Weingarten zeigt Fotos einer im 3. Reich gebauten Bunkeranlage in den Grenzbergen am Berliner Stadtrand. Die Anlage wurde, mehrfach gesichert, zu DDR Zeiten weiter ausgebaut und als Munitionsdepot genutzt. Heute ist sie dem Verfall preisgegeben.
Es gibt zwei kleine Exkurse zu einem Nähr- und Konsumgüterlager und zur ehemaligen Offiziersmesse, in deren Keller eine Abhöranlage stand. Noch heute sind Teile davon sichtbar.
Begleitend wird der Film "Kinder, Kader, Kommandeure" gezeigt, der in der Nachwendezeit entstanden ist.
Würde es die DDR noch geben, wäre sie heute 56. Jahre alt. Die Ausstellung soll jedoch nicht die DDR huldigen, sondern nimmt bezug auf ein Thema, das gerne nicht erwähnt wird.

02.09.2005 Federzeichnungen "Knollnasenreptile" von Robert Dinges
live: Swing

mit Robert Dinges - Kontrabaß (SwingConnection)
Bernd Heese - piano (Leiter der Musikschule Brandenburg)
und einem Überraschungsgast aus Potsdam am Saxophon
 

  • Robert Dinges
  • 18.03.1958, Dresden
  • Elektomonteur
  • Musikstudium Leipzig
  • seit 1982 freiberuflich als Musiker tätig
  • seit 1990 Swing Connection und Teilnahme an verschiedenen Festivals
  • Bernd Heese:
  • 12.08.1955, Mühlhausen
  • nach dem Abitur 1974 Musikstudium an der Hochschule "Hans Eisler" mit Abschluß als Dirigent mit Diplom
  • seit 1984 Leiter/Direktor der Musikschule der Stadt Brandenburg
  • Mitglied im Vorstand des Landesverbandes der Musikschulen Brandenburg, 1994-1995 Vorsitzender des Verbandes
  • 1984 - 2002 pädagogisch tätig als Orchesterleiter an der Musikschule und ab 1990 Aufbau einer Jugendbigband
  • 1996 Initiierung des Jazzfestes "swinging brandenburg", seit dem Profilierung und künstlerische Leitung des jährlich stattfindenen international bekannten Festivals

05.08.2005 Friedrichshainer Geschichtsverein Hans Kohlhase e. V.:
"100 Jahre Boxhagener Wochenmarkt"
Mit Akkordeonbegleitung und hoffentlich mitsingenden Gästen
und einem Verkaufsstand vom Mieterladen
Zwei Jahre nach Anlegung des Platzes 1903 fand aufgrund von Anwohnerprotesten der 1. Wochenmarkt am 1. April 1905 statt. Montags und donnerstags lud er von 5 bis 13 Uhr zum Einkauf ein. Es gab preiswerte, frische Ware von Erzeugern aus der Umgebung. Vorgeschriebene hygienische Anforderungen komplettierten den Markt mit Wasserpumpen (1906, 1926), Bedürfnisanstalt (1906) und Trinkhalle (um 1909). Die Kundschaft kam schon damals von weit her, aus Steglitz oder Pankow. Der Markt war bekannt und wegen der frischen Produkte und der niedrigen Preise sehr beliebt. Zu DDR-Zeiten erlebte der Markt Höhen und Tiefen. Wegen der treuen Kunden und der Marktpächter war er jedoch nicht tot zu kriegen. Dienstags, donnerstags und samstags konnte man hier alles einkaufen, was eine gute und abwechslungsreiche Küche ausmacht und auch noch einige andere Dinge mehr. Der Geschichtsverein hat die Geschichte des Marktes zu seinem 100jährigen Jubiläum in einer Ausstellung zusammengestellt. Wir freuen uns, zu den ersten zu gehören, die die Ausstellung präsentieren dürfen, auch weil unsere Biographien eng mit dem Boxhagener Platz und dem Wochenmarkt verbunden sind.

01.07.2005 Yvonne Böhm und Jana Seppelt: "Fotos vom Alten Schlachthof"
- unsere Wanderausstellung kehrt zurück.
Mehr Infos finden Sie unter dem 31.01.2003. Da wurde die Ausstellung im Mieterladen erstmals gezeigt und ging auf Wanderschaft.

6. Mai 2005: „Die kreative Vielfalt im Stadtteil“
Wir zeigen eine bunte Ausstellung von ganz verschiedenen Handarbeiten, die im Mieterladen oder in privater Runde entstanden sind. Es wurde gehäkelt, getöpfert, geklebt, gefädelt, gemalt... Entstanden ist eine bunte Vielfalt an Ausstellungsstücken von Nützlichem und Dekorativem, zum großen Teil auch käuflich zu erwerben. Wir wollen mit dieser Ausstellung auch auf unsere offenen Kreativkurse aufmerksam machen Interesse für alte und neue kreative Techniken wecken.

1. April 2005: Fotoausstellung "Der Palast lebt!"
Eröffnet wird die Ausstellung mit einer aktueller Gesprächsrunde zur Gestaltung der Spreeinsel-Mitte mit Initiatoren der Bürgerinitiative Pro Palast und ehemaligen Mitarbeitern des Palastes der Republik.
Die Bürgerinitiative zeigt in enger Zusammenarbeit mit dem Sprecherrat der ehemaligen Mitarbeiter des Palastes der Republik Ausschnitte einer umfangreichen Foto- und Textdokumentation der Fotografen Rudi Denner (Arbeiterfotografie) und Gabi Senft (freischaffend) und Texten von Horst Wellner, sowie Originalplakate von Veranstaltungen, Bilder und Programmhefte.
Die Ausstellung gibt Einblicke in Raum und Nutzung von der Inbesitznahme des Hauses durch das Volk 1976 bis zum herbeigeführten Verfall dieses kulturellen Zentrums, den Kampf um die Erhaltung des Volkshauses und die mit außergewöhnlichem Interesse wahrgenommene Zwischenpalastnutzung künstlerischer Initiativen durch junge Menschen.
Die Bürgerinitiative Pro Palast ist seit 1993 Ausdruck für bundesweiten Widerstand gegen den politisch motivierten Abriss des PdR. Der Immobilienwert des derzeitigen Rohbaus (nach dem Rückbau und er Asbestbeseitigung) liegt bei ca. 250 Mio Euro, der geplante Abriß kostet die Berliner über 85 Mio Euro. Der Bundestag hat sich bereits vor langer Zeit, nach einer erfolgreichen Petition von über 100.000 Bürgern, für den Erhalt des Volkshauses ausgesprochen.
Die Dokumente, speziell die zur Ausstellungseröffnung bereit liegenden, sprechen eine eindeutig andere Sprache als Senat und Medien einem glauben machen wollen. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich.

4. März 2005: Horst Grützner „Malerei + Fundsachen“
Horst Grützner liest aus: Was ist Kunst? 1080 Zitate geben 1080 Antworten
Maria Sander liest den Brief des 15-jährigen Hermann Hesse an seine Eltern
zur Person: Horst Grützner wurde 1928 in Bre-merhaven geboren, damals hieß es noch Wesermünde, und nahm nach der Schule eine Lehre und Tätigkeit als Zimmermann auf. 1948 bis 1951 studierte er Architektur, war erst angestellter Architekt und ab 1956 freischaffend tätig. Schulen, Sportstätten, Kirchen, experimenteller sozialer Wohnungsbau, Hotels, Rathäuser - vieles trägt seine Handschrift.
Horst Grützner, einst Stararchitekt mit millionenschweren Auftragsvolumen, hat auch das ehemalige Glaslager (heute die Berlinische Galerie) gebaut, das 1968 fertig gestellt wurde und lebt heute als Kleinrentner, Kleinschauspieler und Statist mit Auftritten z. B. in "Löwenzahn" und "Siebenstein" in Berlin. Die Schaubühne, das Gorki und das Deutsche Theater sind ihm nicht unbekannt.
1997 hat er das Architektendasein aufgegeben, wegen rund 500.000 DM, die er bei seinen Schuldnern nicht einholen konnte. Zudem wurde in sein Berliner Büro (weitere in Bremerhaven und Neustrelitz) eingebrochen. Er entließ seine 12 Angestellten und zog nach Lichtenberg.
Die Friedrichshainer kennen ihn vielleicht als Mitbegründer der Karl-Kraus-Gesellschaft, durch die Marathon-Lesung in der Knorre im Jahr 2000 "Die letzten Tage der Menschheit" - Tragödie in 5 Akten von Karl Kraus.
Er saß für die Grünen in der Stadtverordne-tenversammlung Bremerhaven und machte Kulturarbeit bei der PDS im Roten Laden. Heute sind ihm beide Parteien zu wider.
Politik und Kultur jedoch sind sein Leben. Politisches Engagement liegt ihm im Blut und bei Veranstaltungen um Politik und Kultur ist er fast immer dabei. Sein Alter merkt man ihm nicht an. Immer ist er mit dem Fahrrad unterwegs und immer ist er pünktlich. Eine heute leider nur selten vertretene Eigenschaft, die er selbst "eine schrecklich deutsche Unart an mir" nennt.
Schon oft sind wir Horst begegnet, erstmalig bewußt in der Kulturgruppe der Hängematten im Stadtteilladen Zielona Gora und dann immer wieder, immer öfter. Viele Interessante Veranstaltungen haben wir gemeinsam besucht und hochinteressante Gespräche geführt. Auch deshalb freuen wir uns ganz besonders, den Menschen Horst Grützner und ausgewählte Arbeiten (teils Erstausstellungen) von ihm im Mieterladen vorstellen zu können.

4. Februar 2005: Infoabend mit der Initiative Berliner Bankenskandal
Informationsveranstaltung zur Gerichtsverhandlung im Januar zum Bürgerbegehren - Sachstand - wie weiter? Begleitet wird die Infoveranstaltung mit einer Ausstellung von Materialien (Plakate u. ä.) über den Werdegang des Bürgerbegehren. Es gibt auch einen Hinweis auf die große Ausstellung in der URANIA, die im März eröffnet wird. Der Abend wird mit einer Multimediapräsentation begleitet.

3. Dezember 2004: Bilder und Skulpturen von Lutz Bergbauer
Der Journalist Mathew D. Rose ließt aus seinem neuen Buch "Warten auf die Sintflut" (über Korruption in Deutschland am Beispiel Berlins)
Zu Gast sind Olaf Jahn und Susanne Opalka (Autoren "Tod im Millionenspiel" über den Tod eines Kronzeugen im Bankenskandal) und Freke Over (engagierter Politiker im Berliner Abgeordnetenhaus.
Mathew Rose und Olaf Jahn arbeiten u. a. für die Fernsehmagazine Monitor und Kontraste und haben sich als Enthüllungsjournalisten einen Namen gemacht.

5. November 2004: 15 Jahre Mieterladen
Bilderausstellung von Lutz Bergbauer / Lesung mit Grit Alack / Lesung mit Wolf / Kabarett Geigerzähler / Versteigerung einer Weihnachtstanne / Film / Feuerjonglage
Eröffnung mit der Tombolagewinnziehung durch die Bürgermeisterin bereits um 17 Uhr!
Grit gehört zu den Gründungsmitgliedern des Mieterladen und hat die ersten Jahre mitgearbeitet. Wolf war gemeinsam mit seiner Freundin über lange Zeit Ratsuchender bei uns. Paul (Geigerzähler) kennen wir aus politischen Zusammenhängen. Er ist schon früher mit seinem Kabarett bei uns aufgetreten. Frank ist ein Anwohner der Straße und begeistert mit Feuerjonglage. Wir versteigern zu Gunsten des Mieterladen eine 1,80 hohe Weihnachtstanne zum Selberschlagen von Heike Weingarten. Gezeigt wird eine Filmeigenproduktion mit Ausschnitten unserer Arbeit 1990-2000. Wir freuen uns, daß die Bürgermeisterin Cornelia Reinauer die Eröffnung unseres Festes mit der Ziehung der Tombolagewinner vornimmt.

1. Oktober 2004: "Black pepper and Erdnußbutterturm"
Fotos aus Ghana von Willi, Elke, Jane, Petra, Hagen, Conny und Rainer
in Zusammenarbeit mit ART-Stuben-galerie des S.N.O.W Projektbüro e. V. Begleitend: Trommel- und Tanzperformance, Multimediapräsentation und Film.

3. September 2004: Ravensbrücker Portraits
Die Kulturwissenschaftlerin Ingrid Gutzmann aus Friedrichshain hat im Rahmen eines Praktikums in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die Serie Ravensbrücker Portraits mit den Biografien 12 ehemaliger Häftlingsfrauen des Frauenkonzentrationslagers erarbeitet und mit allen Frauen Kontakt aufgenommen. Bei der Umsetzung wurde sie von Johannes vom Fluss unterstützt. Die inhaltlich und optisch sehr anspruchsvollen Arbeiten wurden von uns erstmals im Oktober 2002 ausgestellt. Nun ist die Wanderausstellung wieder bei uns angekommen und letztmalig zu sehen. Sie wird im Anschluß an die Gedenkstätte Ravensbrück übergeben.
Die Wanderausstellung wurde mit Unterstützung der Bundesstiftung Rosa Luxemburg, Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V. und dem Kulturamt des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg realisiert.

2. Juli 2004: "101 Jahre Boxhagener Platz" Ausstellung bis 31.08.2004
17:30 Uhr Historischer Rundgang um den Boxhagener Platz mit dem Historiker Wanja Abramowski, Treffpunkt: Feuermelder (Krossener Ecke Gärtnerstraße)
19:00 Uhr Ausstellungseröffnung 100 Jahre Boxhagener Platz Ausstellung vom Quartiersmanagement Boxhagener Platz
20:00 Uhr Lesung aus dem Kriminalroman "Boxhagener Platz" von Torsten Schulz mit dem Literarischen Duo Heidi Antal und Ingrid Wiede
Der Einstieg in die wechselvolle und interessante Geschichte beginnt mit dem historischen Rundgang. Zu entdecken gibt es Geschichten um Menschen, Arbeit und Gebäude.
Der historische Rundgang endet mit der Ausstellungseröffnung "100 Jahre Boxhagener Platz" am Mieterladen. Dort erhalten Sie, so lange der Vorrat reicht, die Broschüre "Boxhagen zwischen Aufruhr und Langeweile" - eine Stadtteilgeschichte von Wanja Abramowski, herausgegeben vom Quartiersmanagement Boxhagener Platz. (Dies ist die letzte Möglichkeit die Ausstellung im Kiez zu sehen, bevor sie an das Heimatmuseum abgegeben wird.)
Es folgt die Lesung aus "Boxhagener Platz" mit dem literarischen Duo Heidi Antal und Ingrid Wiede. Ein Autor, zwei alte Frauen und der "Boxhagener Platz".
Eine ehemalige Klofrau und eine ehemalige Schuldirektorin haben sich zusammengetan. Sie wollen den eben erschienenen Roman bekannt machen.
"Dieser von lakonischem Witz und feiner, hintergründiger Ironie durchzogene Roman taucht ab ins tiefe Ostberlin des Jahres 1968. Die Studentenrevolte im Westen; der erste Kuss; Boxen und Fußballspielen; eine fidele Großmutter, Expertin für Scheintod und Gegnerin des Zickenbartes Walter Ulbricht; und nicht zuletzt ein ehemaliger Spartakuskämpfer als zukünftiger Großvater - die Welt um den Boxhagener Platz ist schillernd, doppelbödig, voller Leben und alles andere als langweilig."
Ingrid Wiede, 5 Jahre lang Klofrau in der Diskothek Matrix, und Heidi Antal, von 1994 bis 2003 Schulleiterin des Erich-Fried-Gymnasiums, waren nach der Lektüre von "Boxhagener Platz" gleichermaßen entzückt. Durchaus authentisch, meint die eine, munter und spannend fabuliert, findet die andere.
Wie kommen zwei alte Frauen, deren Lebenswege nicht unterschiedlicher sein können, zu dem gemeinsamen Plan, eine literarische Lesung zu veranstalten? Ganz einfach: Ein Roman mit dem Titel "Boxhagener Platz" - da muss man was draus machen! Aber das ist es nicht allein. Die Idylle am Boxhagener Platz trügt - damals wie heute. Teil des Friedrichshainer Szeneviertels, Kinderspielplatz, Liegewiese, attraktives Wohngebiet, Wochenmarkt, Flohmarkt - bei aller Quirligkeit handelt es sich um ein Krisengebiet. Das Quartier droht zu kippen. Da könnten Autor und Roman Klebstoff fürs Milieu werden, Alteingesessene und Zugezogene ins Gespräch bringen und dadurch Verständnis für einander wecken.
Eine "Neue Boxhagener Erbsensuppe" (Oma Ottis Erbsensuppe, erwähnt auf den Seiten 100, 102, 120 des Romans, mit Zutaten der neuen Wirklichkeit am Boxhagener Platz.) haben die beiden Frauen kreirt. Sie lassen sich dabei vom Roman und der neuen Wirklichkeit des Boxhagener Viertels inspirieren. Wer die Suppe probieren möchte, hat am 2. Juli dazu Gelegenheit.

4. Juni 2004 Marina Dietrich "Berlinsicht" Fotos
Auf Taxifahrt Berlin als Motiv entdeckt. Die Sicht aus dem Autofenster bei Nacht auf ihren Fotos beschrieben. Mitgenommen auf der Fahrt. Den Augenblick eingefangen und mit der Kamera nachgezeichnet.
Marina Dietrich ist 1950 geboren. Sie ist Taxifahrerin und seit 1987 mit dem Taxi auf Berlins Straßen unterwegs.
Die Ausstellung ist im Anschluß in der Kanzlei Grehn und Kollegen zu sehen.

2. April 2004: "50. Geburtstag von Mumia Abu-Jamal"
Das Aktionsbündnis Mumia Abu-Jamal Berlin veranstaltet die Vernissage mit Infoabend. Zu sehen sind u. a. Bilder, Fotos und ein nachgebauter elektrischer Stuhl. Die Ausstellung berichtet über Mumia Abu-Jamal, der seit 22 Jahren unschuldig in den USA in der Todeszelle sitzt, seine Arbeit und den weltweiten Kampf für die Abschaffung der Todesstrafe.
Das bundesdeutsche Bündnis hat eine Grußkartenaktion gestartet. Wir hoffen, daß zur Vernissage die Grußkarten bereits gedruckt vor Ort bereit liegen.
Es werden verschiedene Veröffentlichungen von Mumia Abu-Jamal ausgestellt (Bücher zum Erwerb) und es gibt Musik (vom Band) von Künstlern, die sie für Mumia zusammengestellt haben.
Gezeigt werden auch Filme, z. B. die Verleihung der Ehrenbürgerschaft durch den OB von Paris an Mumia Abu-Jamal, entgegengenommen durch Angela Davis und die Pressekonferenz zur Plakataktion u. a. m. Bettina Wegner (Sängerin und Initiatorin der Mahnwache für Mumia Abu-Jamal Unter den Linden).
Der Veranstaltungserlös geht an das Aktionsbündnis Mumia Abu-Jamal Berlin für die weitere Arbeit. Wir hoffen deshalb auf viele Gäste zur Vernissage. Die Ausstellung selbst ist zwei Monate zu sehen, bis zum 4. Juni 2004.
Mumia Abu-Jamal schreibt regelmäßig Kolumnen zum Weltgeschehen in der Tageszeitung Junge Welt.

5. März 2004: "51 Jahre Berliner MieterGemeinschaft"
Zu sehen sind Materialien über die verschiedenen durchlebten Epochen (Vereinsgeschichte witzig, ernst und aussagekräftig), Aktionen und Gemeinschaftsaktionen. Zu hören sind Dokumente vom "Weißen Kreis".

6. Februar 2004 "Der Positiv-Negativ-Resonanzbogen -
Wechsel der Perspektive" Malerei und Installation"

SIM - (lat.: ich möchte sein) sind:
Swantje Armgardt; Künstlerin und Soziologin, die sich wissenschaftlich mit Dominanverhältnissen und Integrationsschemata beschäftigt
Ilonka Gutschmidt; (Lebens-)Künstlerin mit Vorliebe für ganzheitliches Leben und Natur
Melanie Polascheck; Künstlerin und Dipl.-Kultur-arbeiterin, Schwerpunkt Internationales/EU-Kulturpolitik und Wahrnehmung anderer Lebenswelten
Die Besucher des Mieterladens betreten den Raum (Wartezimmer-Atmosphäre) und haben Fragen, Sorgen und Ängste, mit denen sie sich an die ehrenamtlichen Mitarbeiter wenden. Diese können bei komplizierten Sachverhalten keine einfache Lösung(en) anbieten, aber neue Farben, neue Denkansätze aufzeigen, dem Ratsuchenden eine neue Perspektive geben.
Es ist nicht alles so negativ, wie es dem Einzelnen erscheint...
Das Ordnungsmuster von Gut und Böse, von Schwarz und Weiß wird in der westlichen Welt früh in die Wiege gelegt. Doch spätestens seit "östliche Weisheiten" boomen, wird versucht, Nuancen aufzuspüren, auszudifferenzieren. Nach dem Yin-Yang-Prinzip steckt in allem Guten (Weiß) auch etwas Schlechtes (Schwarz). Oft kommt es auf die Perspektive des Betrachtens und Beobachters an. Dieses künstlerisch durch bestimmte Gegensätze umzusetzen und so für, wer weiß, einen Perspektivenwandel zu sorgen, ist Ziel unserer Ausstellung.
Halb transparente Bilder bieten dem Besucher unterschiedliche Blickwinkel und können (sofern man sich auf das Spiel der Eindrücke einlässt) ein starres (Gefühls-, Gedanken-, Denk-) Schema aufbrechen.
Lesung: Wolf

28. November 2003: "Hausbesetzungen in Friedrichshain"
Was war, Was ist, Was bleibt?

Kreuz und quer - Fotos, Filme - Leben und Arbeiten
Ein buntes Sammelsurium an Informationen im Rahmen unserer kleinen Feierlichkeit zum 14jähigen Bestehen.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes Friedrichshain-Kreuzberg.

31. Oktober 2003: "Berliner Bankenskandal"
Ausstellung und Infoabend mit Film zum Volkbegehren mit der Intitiative Berliner Bankenskandal

Hintergrund der Ausstellung ist der laufende Antrag zum Volksbegehren "Schluß mit dem Berliner Bankenskandal". Mit Ihrer Unterschrift erreicht werden soll eine Neuausrichtung des öffentlich bestimmten Bankwesens Berlin mit den Paragraphen 1: Aufhebung des sogenannten Risikoabschirmungsgesetzes und dem Paragraphen 2: Auflösung der Bankgesellschaft Berlin AG.
Die Initiative bietet verschiedene Lösungsansätze zur Schadensminimierung und zur Aufklärung. Dafür wurden Durchsetzungsstrategien entwickelt, z. B. das Volksbegehren.
Die BerlinerInnen dürfen nicht weiter in die Irre geführt und über Jahrzehnte zur Kasse gebeten werden. Dafür benötigt die Initiative die Unterstützung der breiten Bevölkerung. Wir unterstützen diese Bemühungen u. a. mit dieser Veranstaltung.
Angefragt ist der Bestsellerautor Mathew D. Rose (Eine ehrenwerte Gesellschaft), der in seinem Buch einen Großteil des von den regierenden verheimlichten Ausmaßes des sogenannten Bankenskandals verständlich und umfassend darstellt.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie diesen Abend zur Information nutzen und ggf. die Initiative in Ihren Bemühungen mit Ihrer Unterschrift für ein Volksbegehren unterstützen.
Gäste:
Freke Over (MdA)
Mathew D. Rose, Autor "Eine ehrenwerte Gesellschaft"

26. September 2003: "Porträts"
Öl- und Acrylmalerei von Marianne Hönemann-Draeger

zur Person: Geboren 1949 in Dinklage (Kreis Vechta) studierte sie 1971-74 Kunstpädagogik an der Universität Osnabrück, Abt. Vechta und ist seit 1974 im Lehramt tätig. Seit 1979 beschäftigt sie sich intensiv mit gegenständlicher Malerei und nahm in den Jahren 1979 und 1980 an der FBK-Berlin teil. Es folgten 1982-85 ein Mal- und Bildhauerworkshop in Italien (Toscana) und privater Unterricht bei Kreuzberger Künstlern. Von 1991-94 studierte sie an der HdK, Fb. 11, Künstlerweiterbildung mit dem Schwerpunkt Kunsttherapie. Weiterbildungen in der VHS Kreuzberg und Neukölln folgten. Seit 2000 intensivierte sie die Arbeit an dem Thema Porträt und ab 2001 nahm sie an Workshops der Freien Akademie für Kunst Berlin statt. Es folgten Teilnahmen an mehreren privaten und regionalen Gruppenausstellungen.
Zur musikalischen Unterstützung werfen wir die allseits beliebte Musikbox an und Ihr dürft Titel aus dem reichhaltigen Bestand aussuchen!

29. August 2003: Malerei und Kunsthandwerk aus Afrika
Der Aussteller SONED eV arbeitet seit 1995 mit verschiedenen Projektpartnern in Afrika zusammen. Die Projektpartner stellen einen Teil ihrer Arbeiten (auch als Verkaufsobjekte) aus. Der Erlös geht zu 100 % an die Projektpartner zurück.
Wolfgang Endler hält leider keinen Diavortrag, da er zu der Zeit nicht in Berlin ist. Dies ist der Verlängerung der Ausstellung von Manfred Bofinger geschuldet. Dafür gibt es akrikanische Mucke von der Scheibe.

27. Juni 2003: Karikaturenausstellung von und mit Manfred Bofinger
Manfred Bofinger liest aus den Büchern "Der krumme Löffel" (Miniaturen einer Kindheit.AtV, 1999) und "Ein dicker Hund" (Geschichten mit Kindern, März 2003) und signiert.
Wir danken für die gute Zusammenarbeit dem Aufbau-Verlag und dem Buchladen Lesen und lesen lassen.
Parallel zur Ausstellung läft der Buchverkauf.
musikalische Begleitung: "UnBeater" - Gitarre, Piano, Gesang
zur Person: 1941 in Berlin geboren begann Manfred Bofinger nach dem Abitur eine Lehre als Schriftsetzer. Von 1961-1968 war er als Typograf bei der Zeitschrift "Eulenspiegel", danach freiberuflich als Grafiker, Cartoonist und Autor tätig. Zahlreiche seiner Kinderbücher erhielten die Auszeichnung "Schönstes Buch". 1981 wurde ihm der Kunstpreis der DDR verliehen, 1987 der Goethepreis der Stadt Berlin, 1989 der Hans-Baltzer-Preis. Er wurde weiterhin mit der Hans-Christian-Andersen-Medaille und dem Schnabelsteher-Preis geehrt.
Wir freuen uns, ihn als Gast in unserem Kommunikationstreff begrüßen zu dürfen.

30. Mai 2003: Lebenswege - Horizonte aus 1999
eine Fotoausstellung der Berliner Designerin Anne Nadja Kaiser
musikalische Begleitung: "Duo Mardi" Heidi Abrahamsen (Sopran), Marika Geirot (Cello). Die Künstlerinnen kommen aus Schweden und Norwegen.
Erhard Schwartz (Tuba) mußte leider kurzfristig absagen.

25. April 2003: Kunst am Sozialbau
eine Ausstellung der Sozialpolitischen Opposition (Sopo) Hamburg
Es handelt sich um eine liebevolle Zusammenstellung von Schriftverkehr Betroffener mit verschiedenen Sozialämtern Hamburgs, die eine gewisse Bösartigkeit in der Haltung gegenüber den Ämtern voraussetzt, um gerade diese Auswahl zu treffen. Schreiben, die fern jeder Rechtsgrundlage verfasst wurden, Briefe als Dokumentation der eigenen Inkompetenz der Sozialämter, sind Glanzpunkte dieser Ausstellung.
Vom 24.02. bis 21.04.2002 war die Ausstellung mit großem Erfolg im "Bankrott", der Tagesstätte des mob.eV zu sehen und zuletzt im Seeling-Treff. Wir danken Marlis für die freundliche Vermittlung der Ausstellung.
Die Vernissage wird musikalisch begleitet von Alex, der auch die Überleitung zur nicht öffentlichen Geburtstagsparty von Gigi ab 21 Uhr gestaltet.

28. März 2003: Freiheit für Mumia Abu Jamal
22 Jahre unschuldig in der Todeszelle - Ausstellung der Schülergruppe Hamburg und Infoabend mit Schüler aktiv für Mumia Abu-Jamal Berlin
zu Gast: Victor Grossmann (Publizist) und Allen Hougland (interviewte Mumia in der Todeszelle)
Die Sängerin und Initatorin der Mahnwache für Mumia, Bettina Wegner, kann leider aus terminlichen Gründen nicht mit dabei sein.
Die Idee der Ausstellung mit Infoabend ist bei der Vorbereitung der Pressekonferenz am 20.02.03 im Haus der Demokratie entstanden. Vorgestellt wurde das Plakat "Stoppt die Hinrichtung von Mumia Abu Jamal! Für einen neuen fairen Prozess! Die Beweise müssen zugelassen werden." Zu den Unterstützern gehören Menschen wie: Rolf Becker, Daniela Dahn, Walter Kaufmann, Manfred Krug, Oskar Lafontaine, Jasmin Tabatabei und viele 1000 andere.
Seit 22 Jahren sitzt der Journalist und Publizist Mumia Abu Jamal unschuldig in der Todeszelle ohne leibliche Kontakte zu seiner Familie. Trotzdem hat er nie den Mut verloren und führt seinen Kampf nicht für sich, sondern vielmehr für alle vom US Regime Verfolgten. Seine Kolumnen zum Weltgeschehen sind regelmäßig in der Jungen Welt zu lesen. Die Internationale Solidarität ist bei diesem Kampf sehr wichtig.
Wir wollen mit dieser Ausstellung und dem Infoabend auf die Situation von Mumia aufmerksam machen und Menschen erreichen, die sich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt haben. Wir hoffen durch diese Aktion den Bemühungen der in Deutschland tätigen Unterstützergruppen zusätzliche Öffentlichkeit zu geben.

28. Februar 2003: Unbekannt
Fundstücke vom Hängeboden - Zeichnungen, Bilder und Linoldrucke

Wir hoffen auf diesem Wege den "Verursacher" ausfindig machen und die gefundenen Materialen zurückgeben zu können.

31. Januar 2003: Yvonne Böhm und Jana Seppelt
Fotos vom Alten Schlachthof (2001/2002)

Erbaut zu Beginn des vorigen Jahrhunderts diente der ehemalige Zentralviehschlachthof bis zur Teilung Berlins als alleiniger Ort der Fleischproduktion für die Stadt. Der abgeschlossene Bereich war der Öffentlichkeit unzugänglich, selbst Fußgängerwege führten in Form von Brücken über das Gelände. So wurde Anfang der 30er Jahre der "Lange Jammer" (erst vor Kurzem abgerissen) als längste Fußgängerbrücke Europas gebaut. Mit dem Mauerbau ging der Betrieb nahtlos weiter, im Ostteil der Stadt durfte an keinem anderen Ort geschlachtet werden. Nach der Wiedervereinigung wurde der Schlachtbetrieb auf dem Gelände eingestellt, eine temporäre Zwischennutzung einzelner Gebäude setzte ein. Erstmalig wurden Teile des Geländes der Öffentlichkeit zugänglich. Eine weitreichende Beplanung durch die Stadtbezirke Friedrichshain und Prenzlauer Berg folgte.Wie es auf einem Teil des Geländes noch vor einigen Jahren aussah, zeigen die Fotos von Yvonne Böhm und Jana Seppelt.
zur Person: Yvonne Böhm: geb. in Mecklenburg-Vorpommern 1967, mit zwanzig entdeckt, dass Denken durchaus Veränderungen und Bewegung mit sich bringen kann. 1989 absolviertes Bauingenieurstudium, mit dem ich heut nicht wirklich was anfangen kann, seitdem am Entdecken von Überlebensstrategien, mit denen es auch Spaß macht. 1989 Tausch der Karnickelbuchte gegen eine sehr angenehme Altbauwohnung und damit die Wahl getroffen, im Friedrichshain zu leben. Friedrichshain kennen gelernt, geliebt und gehasst, heute wie vor 13 Jahren Bilder festhalten, um der Schnelllebigkeit der Zeit etwas entgegenzuwirken
zur Person: Jana Seppelt: Ich wurde vor 25 Jahren in Annaberg-Buchholz ins Leben geschmissen - und habe es bis heute ausgehalten... Langsam fängt es an, Spaß zu machen. Wenn ich nicht gerade mit Yvonne auf Phototour bin (meine Süße - schön, dass es Dich gibt), frequentiere ich - wenn auch unregelmäßig - Dahlem zum Zwecke meines Politikwissenschaftsstudiums. Denn: einige der Fiesigkeiten des Alltags animieren mich, meinen Kopf rauchen zu lassen - vor allem wenn der Bauch rebelliert.. Und... als Wahl-Friedrichshainer-Kreuzbergerin kann ich nur sagen: Es lebe der Unterschied.
Die Wanderausstellung wurde mit finanzieller Unterstützung des Quartiersmanagement Boxhagener Platz aus Mitteln des Aktionsfonds für die Bilderrahmen realisiert.
bisherige Wanderungen:
Mieterladen, Anwaltskanzlei Grehn und Kollegen, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

29. November 2002: Markus Zeichnungen, Bilder und Skulpturen
im Rahmen der 13-Jahre-Mieterladen-Party mit vielen Überraschungen
Musik von Sabine und Markus, Kabaret mit Geigerzähler "Proaktive Berichterstattung" - ein Stück zum aktuellen Hartz-Papier (gegen 22:00 Uhr), Lesung Alfons Kujat aus "Du nicht" (gegen 23:30 Uhr)....

25. Oktober 2002: Ingrid Gutzmann "Ravensbrücker Portraits"
zur Person: Die Kulturwissenschaftlerin aus Friedrichshain hat im Rahmen eines Praktikums in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die Serie Ravensbrücker Portraits mit den Biografien 12 ehemaliger Häftlingsfrauen des Frauenkonzentrationslagers erarbeitet. Bei der Umsetzung wurde sie von Johannes vom Fluss unterstützt. Die inhaltlich und optisch sehr anspruchsvollen Arbeiten werden erstmals ausgestellt und wandern anschließend duch verschiedene Einrichtungen im Bezirk.
Die Wanderausstellung wurde mit Unterstützung der Bundesstiftung Rosa Luxemburg, Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V. und dem Kulturamt des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg realisiert.
bisherige Wanderungen:
UBI KLiZ eV / Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Yorckstraße
RuDi Kiezladen, Am Rudolfplatz 6, 10245 Berlin
PDS Geschäftsstelle Friedrichshain-Kreuzberg, Weidenweg 17, 10249 Berlin
PDS Geschäftsstelle Reinickendorf, Schloßstraße

27. September 2002: SONED e. V. / Fotos von Volkmar Billig
Nomaden in Kenia Die Rendille - Tänze, Trance und Körperschmuck
Diavortrag Dr. Dipl.-Ing. Kristin Peters

Der entwicklungspolitische Verein wurde 1995 gegründet und steht für Völkerverständigung und internationale Entwicklungszusammenarbeit.
Seit 1998 engagiert sich SONED durch Projektpartnerschaften in Karare Nordkenia. Das Dorf Karare befindet sich ca. 600 km nördlich von Nairobi im ärmsten und dünnbesiedleltsten Distrikt Kenias, Marsabit. Hier leben die Rendille. Nach längeren Dürreperioden, Anfang der 70er Jahre, hatten viele Nomaden ihren Viehbestand verloren und wurden auf Betreiben christlicher Missionare in neugegründeten Dörfern rings um Marsabit angesiedelt. Eines dieser Dörfer ist Karare (ca. 4000 Einwohner, hauptsächlich Rendille). Die Rendille haben trotz der Veränderungen einen starken Bezug zu ihrer Tradition und bewahrten viele Wertvorstellungen und Rituale. Zu den eindrucksvollsten Zeugnissen ihrer Kultur gehören der aufwendige Körperschmuck sowie die Hochzeitsrituale, bei denen oft tagelang getanzt wird und die tanzenden Krieger nicht selten in Trance fallen.
Da die Rendille ein kleines Volk von 40.000 Menschen sind und unter Anpassungsdruck der gesellschaftlichen Moderne stehen, befürchten sie einen Verlust ihrer kulturellen Identität. Auf ihren Wunsch hat SONED 2001 begonnen, die Kultur der Rendille zu dokumentieren. Die während diesem Aufenthalt von Volkmar Billig fotografierten Menschen und Szenen sind Gegenstand dieser Ausstellung. s
Volkmar Billig, Jan Georg Fischer, Frauke Farwick, Dr. Kristin Peters

26. Juli 2002: Andreas Lüth Karikaturen
mit Filmbegleitung
zur Person:Am 2.12.1966 in Köpenick geboren lebt er seit 1.11.1991 in Friedrichshain. Mit einer 5 in Zeichnen und Kunsterziehung schloß er die 6. Klasse ab. 1985 holte er den Abschluß der 10. Klasse auf der Abendschule nach. Er ist Teilfacharbeiter für Schienenfahrzeugreinigung und Bibliotheksfacharbeiter für wissenschaftliche Allgemein- und Fachbibliotheken. Seit 1976 ist er auch Puppenspieler und hatte u. a. 1980 ein Gastspiel in Paris und 1986 in Moskau. Außerdem ist er noch Kinofilm-Vorführer, Comiczeichner und Karikaturist und ehrenamtlicher Medienpädagoge in Jugendclubs. Seit 1994 ist er mit kurzen Unterbrechungen arbeitslos.
verlängert bis 25.09.2002.

05. Juli 2002: Lars Kühne Aquarelle
zur Person:Im Februar 1960 in Berlin geboren, ist er seit 1997 freischaffender Künstler und hat sich auf Landschaftsmalerei, Stilleben und naive Kunst spezialisiert.
Die Vernissage wurde vom 28. Juni um eine Woche verschoben, da wir uns u. a. auch mit diesem Programm an der spektrale 02 beteiligt haben. Mehr Infos dazu unter dem Punkt Archive und dort Veranstaltungen außerhalb der Regel.

31. Mai 2002: Kinderversnissage "Buntes Allerlei"
Mit Puppenspieler Rob Kaufmann zu Gast bei der Kinderparty

zur Vernissage: Die Idee wurde im November 01 von zwei Muttis mit Kindern, die Gast einer anderen Vernissage bei uns waren, geboren. Wir setzten sie nun gemeinsam um und freuen uns, daß das selbstorganisierte Kindercafe in der Samariterstraße 32 unter anderem diese Idee aufgriff, damit die kleinen Künstler ihre Werke auch einmal außerhalb von Kitas und Kinderläden präsentieren können.

26. April 2002: Heike Weingarten "Friedrichshainer Kiez-Gesichter" Fotos
Mit Multimediapräsentation und DJ Sabine und DJ Markus

zur Person: Heike Weingarten wurde 1967 in Lichtenberg geboren, wuchs in Köpenick auf und ist seit 1986 Wahlfriedrichshainerin. Nach der Fachverkäuferlehre im Centrum Warenhaus am Alex arbeitete sie bis zur Wende pauschal, um nicht mit Steuern das System zu unterstützen. Aus der linken Punkszene kommend, war sie ab 1995 für eine Legislaturperiode in der Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain, erst parteilos für die PDS (vorher auch bürgerdeputierte im Wohnungsausschuß, dann für die Demokratische Linke als Wohnungsausschußvorsitzende. Im Kiez und über dessen Grenzen hinaus, ist sie politisch sehr engagiert und macht auch bei verschiedenen Gelegenheiten Fotos. Momentaufnahmen, die die vielen Gesichter des Kiezes widerspiegeln.

29. März 2002: Carl Marc S. "Live at MS Stubnitz" Fotos
Mit Multimediapräsentation von ca. 300 weiteren Fotos

zur Person: Der gebürtige Südwestdeutschländer absolvierte nach einer Schreinerlehre den Zivildienst und siedelte 1990 über nach Friedrichshain, in die Rigaer Str. 80. Nach seinem Mainzerstrassentrauma begann er mit Fotografie, ermöglicht durch Materialschenkungen der Stasi und der NVA Druckerei. Die erste Fotoaktion erfolgte 1992 zum Kreutzigerstrassenfest. Es folgen schöpferische Aufenthalte, Ausstellungen und andere Veröffentlichungen in Dresden, Straußberg, Barcelona, Gerona, Polen, Czechien, Slowakei, Frankreich, Sankt Petersburg, Italien und Dokumentation der Castortransporte 1995, 96 und 97. Im Januar Übersiedlung auf das Kulturschiff MS Stubnitz (dort Dauerausstellung bis 2001) in Rostock mit Beteiligung an der Fahrt zum Kulturvestival nach Stockholm. Weitere Ausstellungen in Rostock, Sassnitz, Stralsund, Wien und Sarajewo.

23. Februar 2002: Klaus Froese "Retrospektive III" Bilder
Als highlight brachte Klaus Froese kleine Super8-Schätze in Form von Original DEFA Filmen mit.
zur Person: Der Sozialwissenschaftler Klaus Froese aus Bad Hersfeld war Schüler bei Udo Klückmann und kann auf eine lange Liste eigener Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen zurückblicken. Er war u. a. auch an der Aktion "Kachelbemalung zur Rettung der Berliner Brunnen" beteiligt. Seine letzte Ausstellung "Retrospektive II" war in der gallery-twenty-four zu sehen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann http://www.berbiga2001.de.vu/

25. Januar 2002: Uwe Kraeusel "VerBILDet" Karikaturen
musikalisch begleitet von Gunnar Bittersmann (git/voc)

zur Person: Uwe lebte lange in Friedrichshain und war polititsch engagiert in der Samaritergemeinde tätig, war Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung, zog vor einigen Jahren nach Prenzlauer Berg.s

30. November 2001: Martin B. "No Means No" Fotos
DJ Sabine

zur Person: Martin B. ist in Passau geboren und lebt, nach Aufenthalt in Trier, seit 1998 in Berlin-Friedrichshain. Er ist Autodikakt und entwickelt seine Fotos selbst. Die ausgestellten Fotos sind zwischen 1999 und 2001 entstanden.

26. Oktober 2001: Wolfgang Ramisch "Deutschlandbilder"
Materialbilder und gemalte Bilder entstanden 1990 / 2000

zur Person: geboren 1955 in Witten, in Wuppertal aufgewachsen, mit 20 aus der Gesellschaft ausgestiegen, Lebenskünstler, 18 Jahre in Berlin, seit 4 Jahren in Friedrichshain, Mitbegründer der "Vocksinitiative"

28. September 2001: Nita "Das Leben ist bunt - auch grau ist eine Farbe"
Zeichnungen und Bilder
live: unplugged afrikanische Trommelei, Gitarre, Baß, Trommel, Gesang

zur Person: In der Ausstellung spiegelten sich 10 Jahre Leben und Arbeiten in der Kreutzigerstraße wieder, erste Ausstellung der Künstlerin

31. August 2001: Norbert Folberger "Menschen"
Acryl auf Leinwand, ausgestellt wurden die Bilder "Kreuzungen" und "Trio"
live: "Just So" Kiew / Ukraine (Geige, Gitarre, Gesang)

zur Person: in Schwerin geboren, Studium in New York, Ausstellung auf der ganzen Welt, in Friedrichshain tragen viele Innenausstattungen und Fassaden seine Handschrift, Skulpturen und Bilder

27. Juli 2001: Maria Curter "Fotos von der Oberbaumbrücke"
Dia-Vortrag zu Industriedenkmalen in Friedrichshain, zu Gast Frau Zillmer vom bezirklichen Denkmalamt

zur Person: Führungen und Vorträge in Berlin und Umland, ein Steckenpferd Industriedenkmale, Autorin u. a. "Berliner Abfallwirtschaft"

29. Juni 2001: Grit Alack "Eromantik"
erotische Zeichnungen und Skulpturen auf Holzstelen, Live Band: 35 jears from now (Jazz mit Max Hacker und Alex Levin Gitarre und Saxophon)

zur Person: verschiedene Berufe erlernt, lebt und arbeitet in Friedrichshain, Autodidakt, Inhaberin des Musikcafé Taubenschlag in der Bänsch-Straße, erstmalige Ausstellung der Skulpturen

25. Mai 2001: Wiedereröffnungsparty des Mieterladen nach Bauphase
mit Fotos aus der Bauzeit und Musik von DJ Alex und den Rock-Punk-Mischlingen


Infos über uns:

Film (2010)

Broschüre: 20 Jahre Mieterladen (2009)

Zeitleiste (ab 2010)

Zeitleiste (1989-2010)

Nützliche Politinfos:


Kampagnensong

Wenn der Castor rollt + Anime Castor 2011


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