Register Friedrichshain-Kreuzberg


Das Register erfaßt Ereignisse mit rassistischem, rechtsextremem, antisemitischem oder homophobem Hintergrund. Es ergänzt behördliche Statistiken, weil es auch Ereignisse einbezieht, die nicht zur Anzeige gebracht werden oder keine strafrechtliche Relevanz besitzen, z. B. Pöbeleien, Schmierereien, Drohungen, Alltagsbeobachtungen in der Schule, im Supermarkt, im Bus oder am Stammtisch.
Recherche und Auswertung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) und der Opferberatungsstelle "ReachOut" statt.

Das Register ist ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative gegen Rechts Friedrichshain und UBI KLiZ e. V.

Das Register arbeitet seit März 2009. Bis Ende 2010 erhielt es Förderung durch den Lokalen Aktionsplan Friedrichshain-Kreuzberg. Eine dringende Weiterförderung zur Stabilisierung wird für 2011 trotz Bewilligung nicht in Anspruch genommen. Grund ist die Bindung der Gelder an die Unterzeichnung der sogenannten "Extremismusklausel".
Der Projektträger UBI KLiZ e. V. unterschreibt die Klausel nicht, weil sie ethischen und demokratischen Grundsätzen entgegen spricht.

Hier geht es zur Website: www.register-friedrichshain.de

Hier können Sie mehr über die Extremismusklausel erfahren:
Tagesschau
Endstation Rechts.Sachsen
Wissenschaftler gegen Extremismusklausel
Gutachten von Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Battis, HU Berlin